Kartoffel Handbalsam von Styx

In der biobox Beauty&Care im Oktober 2014 war der Kartoffel Handbalsam von Styx Naturcosmetic enthalten. Da ich ihn seitdem teste, möchte ich euch meine Meinung dazu kundtun.

IF

Tatsachen
Der Handbalsam von Styx ist in verschiedenen Größen erhältlich. In der biobox war die 30 ml Variante enthalten. Außerdem ist der Balsam mit 50 ml und 70 ml erhältlich. Letztere Variante kostet bei Wolkenseifen 9,95 €. Der Balsam ist in einer Plastiktube verpackt. Der braune Aufdruck erinnert an einen Acker. Außerdem ist eine Kartoffel und ein Bauer auf einem Pflug erkennbar. Mir gefällt die Verpackung sehr gut.

Der Hersteller sagt folgendes zu dem Balsam:

Schon um die Jahrhundertwende verwendeten die Bauern des Most- und Waldviertels nach vollbrachter, harter Feldarbeit den Saft der rohen Kartoffel zur Pflege ihrer strapazierten Hände. Die rohe Kartoffel enthält das Alkaloid Solanin, welches diese positive Wirkung der Pflege und Regeneration der Haut bewirkt.
In der heutigen Zeit beschleunigen generell Stress und negative Umwelteinflüsse das Austrocknen der Haut. Vor allem Hände und Füße sind einer besonders starken Belastung ausgesetzt.
Kartoffel Handbalsam ist ein altes Hausmittel, erzeugt nach einem Waldviertler Bauernrezept. Nach modernen Richtlinien schonend verarbeitet, wird es zur wertvollen Pflegecreme für raue und schrundige Haut. Zieht schnell ein, ohne zu fetten. Für Damen und Herren geeignet.

Die Creme hat einen gelblichen Stich. Die Konsistenz ist cremig und etwas grieselich. Folgende Inhaltsstoffe sind enthalten:

Aqua (Water), Macadamia Ternifolia Seed Oil*, Butyrospermum Parkii (Shea) Butter*, Cetearyl Wheat Straw Glycosides, Glycerin, Calendula Officinalis (Marigold) Flower Oil, Caprylic/Capric Triglyceride, Cetearyl Alcohol, Glyceryl Stearate Citrate, Parfum, Simmondsia Chinensis (Jojoba) Seed Oil*, Solanum Tuberosum (Potato) Extract*, Benzyl Alcohol, Sodium Stearoyl Glutamate, Chamomilla Recutita (Camomile) Extract*, Dehydroacetic Acid, Potassium Sorbate, Sodium Benzoate, Linalool, Limonene, Coumarin, Benzyl Benzoate, Benzyl Cinnamate

Das Produkt wurde von ecocert zertifiziert. 98% der Inhaltsstoffe sind natürlichen Ursprungs, 9% stammen aus kontrolliert biologischem Anbau.

Meine Meinung
Der Handbalsam lässt sich sehr gut aus der Tube dosieren. Meine Tube ist inzwischen etwa halbleer und es wird ein bisschen schwierig die Creme aus der Tube zu bekommen. Man benötigt eine relativ große Menge Produkt für einmal Eincremen. Wenn ich mir fürs Eincremen Zeit nehme, verwende ich etwa so viel, wie auf dem Bild zu sehen ist und massiere den Balsam in meine Hände und die Nagelbetten ein.

IF

Der Balsam ist dadurch leider nicht sehr ergiebig. Ich habe die Creme (abwechselnd mit anderen) in meiner Handtasche und verwende sie recht sporadisch, wenn ich unterwegs bin.

Die Creme lässt sich gut verteilen und zieht recht schnell in die Hände ein. Man kann die Handcreme also gut zwischendurch verwenden und trotzdem anschließend weiterarbeiten.

Meine Hände fühlen sich nach dem Eincremen gut gepflegt an. Sie sind weich und scheinbar von einem schützenden Film umgeben, ohne dass man das Gefühl hat einen fettigen Film an den Händen zu haben. Die Pflegewirkung hält sehr lange an. Auch Stunden später fühlen sich die Hände noch gepflegt an. Selbst einmal Hände waschen übersteht die Pflegewirkung.

Der Duft des Balsams gefällt mir sehr gut. Für meine Nase riecht er leicht vanillig und irgendwie blumig-voll. Ich weiß nicht, ich kann das nicht richtig beschreiben. Obwohl ich keine blumig-schweren Düfte mag, bin ich von diesem sehr angetan. Der Duft hält auch eine ganze Weile auf den Händen vor. Allerdings ist es meiner Meinung nach eher ein Herbst-Winter-Duft. Mal sehen, ob meine Nase ihn im Sommer auch noch mag.

Fazit
Insgesamt gefällt mir das Produkt gut. Die Pflegewirkung ist toll und langanhaltend. Außerdem zieht der Balsam sehr schnell ein. Damit ist er perfekt für unterwegs und zwischendurch geeignet. Der Duft ist gerade im Winter herrlich für meine Nase.

Für den Preis finde ich den Balsam allerdings nicht ergiebig genug. Außerdem macht die Tube das Entnehmen etwas schwierig.


Kennt ihr den Kartoffel Handbalsam von Styx? Kennt ihr andere Produkte dieses Herstellers? Womit pflegt ihr eure Hände zwischendurch, wenn ihr unterwegs seid?

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7 Gedanken zu “Kartoffel Handbalsam von Styx

  1. Ich hatte den Handbalsam auch in meiner Biobox, kam aber erst Anfang dieser Woche dazu, ihn anzubrechen. Ich nutze ihn seither vor dem Schlafengehen und finde ihn richtig gut von der Pflegewirkung her. Einziehen tut er auch gut, wenn auch nicht überragend schnell, sodass ich ihn nicht gerne in der Handtasche mitnehmen würde. Der Duft gefällt mir hingegen gar nicht gut, da vanillige/schokoladige Düfte schnell Kopfschmerzen bei mir auslösen. So leider auch hier. Ich werde ihn noch aufbrauchen (was sicherlich schnell geht, da er nicht sehr ergiebig ist), aber nachgekauft wird er leider nicht.
    Für zwischendurch nutze ich gerne von Weleda die Sanddorn Handcreme, da diese ultra schnell einzieht.
    Liebe Grüße,
    Nessie

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    • Hmm das ist ja schade, dass dir der Duft Kopfschmerzen bereitet! Die Ergiebigkeit finde ich auch nicht gut. Deshalb werde ich den Balsam wohl auch eher nicht nachkaufen. Aber die Pflegewirkung ist halt wirklich gut.
      Die Sanddorn Handcreme von Weleda finde ich auch toll. Davon ist immer eine Probetube in meiner Handtasche. Die zieht natürlich noch wesentlich schneller ein als der Kartoffelbalsam.
      Liebe Grüße zurück 🙂

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  2. Dankeschön für die interessante Vorstellung.
    Den Handbalsam hatte ich auch schon ein paar Mal in der Hand und hätte ihn fast gekauft.
    Die Tube in Originalgröße ist übrigens, wenn ich mich richtig entsinne, aus Aluminium, so dass das Entnehmen sich bei jener anders gestalten könnte…

    Liebe Grüße 🙂

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    • Ah ok, ich hab so gut wie keine Informationen über die verschiedenen verfügbaren Größen gefunden. Selbst bei Styx selber ist da nichts konkretes zu finden. Aluminiumtuben haben ja zumindest nicht das Problem, dass durch viel Luft irgendwann kaum mehr was rauskommt. Dafür ist es am Ende immer etwas schwierig den Rest zu entnehmen.
      Liebe Grüße zurück 🙂

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      • Ich find’s nur so ironisch…im NK-Bereich wird ja die „giftig“-Deklaration sehr dehnbar eingesetzt und Produkte entsprechend mit „frei von“ beworben. Solanin ist zwar nur schwach giftig, aber ausgerechnet hier wird es besonders gut angepriesen (während BHA z.B. verteufelt wird).^^

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