Urlaub in der Türkei und CO2-Ausgleich

Ich war ganz spontan mit meinem Freund für eine Woche in der Türkei im Urlaub. Wir konnten dieses Jahr nicht langfristig planen, da ich momentan jobmäßig in der Luft hänge und mein Freund projektmäßig ziemlich eingespannt ist. Dann ergab es sich aber plötzlich doch, dass wir beide Zeit hatten und so waren wir vorletzte Woche Freitag im Reisebüro buchen und am Montag sind wir schon losgeflogen. Eine Woche – all inklusive – am Strand in Incekum.

Ich muss leider sagen, dass ich schon schönere Urlaube hatte. Knapp 40°C im Schatten und das Mitte September. Das ist leider nicht wirklich mein Fall. Da ist es fast unmöglich am Tag etwas zu unternehmen. Und wir sind auch nicht die Menschen, die den ganzen Tag am Strand verbringen.

Trotzdem haben wir ein paar Ausflüge unternommen. Aber auch das ist in der Türkei sehr abenteuerlich. Da wir kein Auto mieten wollten, sind wir mit Bussen unterwegs gewesen. Dafür muss man sich an den Straßenrand stellen und wenn man erkennt, dass der vorbeikommende Bus das gewünschte Ziel hat, winken, damit er anhält und einen mitnimmt. Auf dem Rückweg muss man dann wissen, wann das Hotel kommt, um dem Busfahrer zuzurufen, dass er anhalten soll. Etwas spannend … Auch die vorherrschenden Englisch- oder gar Deutschkenntnisse sind mehr als rudimentär. Aber wir sind immer dort angekommen, wo wir hinwollten.

Blick auf Alanya

Blick auf Alanya

Wir haben uns Antalya, Alanya und Side angesehen. Allerdings hat es uns nirgendwo so richtig gut gefallen. Es ist alles sehr touristisch ausgerichtet und von der alten Substanz der Städte sieht man kaum etwas. Überall werden einem „türkische Originale“ – also gefälschte Markenware – angeboten. Alles ist laut und hektisch. Und wenn man irgendwo als Tourist erkennbar offensichtlich planlos rumsteht und nach dem Weg sucht, kommt sofort ein deutschsprechender Einheimischer und hilft einem. Dafür hält er im Anschluss aber auch beide Hände auf …

Trotzalledem haben wir den Urlaub genossen und uns versucht zu erholen 🙂

Doch nun zu einem anderen Thema in Bezug auf den Urlaub. Ich habe mir in letzter Zeit häufiger Gedanken über Umweltschutz und Nachhaltigkeit gemacht und Informationen darüber gelesen. Und so habe ich beschlossen die durch den Flug entstandene CO2-Emission zu kompensieren. Ich habe im Internet recherchiert und bin schließlich bei atmosfair gelandet.

Für den Flug von Dresden nach Antalya wurden durch uns beide 1.060 kg CO2 ausgestoßen. Um das zu kompensieren bietet mir atmosfair an 24€ in Klimaschutzprojekte zu spenden. Bei unserem Rückflug hatten wir eine Zwischenlandung in München. Für den Rückflug fiel daher ein CO2-Ausstoß von 1.220 kg CO2 an. Dieser kostet 28€. Insgesamt kostet uns der CO2-Ausgleich für den Flug dieses Urlaubs also 52€. Der Ausgleich funktioniert so, dass mit dem Geld Emissionen mit vergleichbarer Klimawirkung wie der Flug in Klimaschutzprojekten vermieden werden. Dazu zählen unter anderem alternative Energieprojekte in Entwicklungsländern.

Natürlich ist es immer besser den CO2-Ausstoß von vornherein zu vermeiden. Aber ich fliege einfach zu gern in den Urlaub, um darauf gänzlich zu verzichten. Ich finde aber die Möglichkeit des CO2-Ausgleichs sehr gut, um den entstandenen Schaden zumindest ein bisschen zu mildern.

Habt ihr schon mal einen CO2-Ausgleich gezahlt?

Bis bald

Eure lebensWERTvoll

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