Meine tägliche Zahnpflegeroutine

Meine Neuerwerbung des gestrigen Tages ist die Calendula-Zahncreme von Weleda. Ich habe sie im lokalen DM-Drogeriemarkt gekauft. Kostpunkt: 3,75€ für 75ml. Sie wird in einem Umkarton verkauft. Die Tube ist, wie bei vielen Weleda-Produkten, aus Aluminium. Ich ahne jetzt schon, dass es schwierig sein wird am Ende den Rest herauszubekommen.

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Inhaltsstoffe der Zahncreme sind folgende: Wasser, Calciumcarbonat (=Kreide, fungiert als Putzkörper), Glyzerin (bindet und hält Feuchtigkeit), Tonerde (Geldbildner, Rubbelstoff), Alkohol (Lösemittel), Auszug aus Ringelblume (heilungsfördernd), Auszug aus Myrrhe (Pflegemittel), Fenchelöl (Duft, Geschmack), Xanthan (Bindemittel, Gelbildner), Glycyrrhizinsäure Ammoniumsalz (Geldbildner).

Diese Neuanschaffung möchte ich als Anlass nehmen, mal ein wenig über meine tägliche Zahnpflegeroutine zu schreiben. Ich stehe da noch ganz am Anfang einer Entwicklung. Bis vor kurzem hieß das für mich einfach zweimal (oder manchmal auch nur einmal) täglich Zähne putzen. Aber daran hat sich schon so einiges geändert.

Ich habe in letzter Zeit sehr viel über Fluorid in Zahncremes gelesen. Die Meinungen und Aussagen gehen ziemlich auseinander, was die Wirkung von Fluorid angeht. Allerdings scheinen sich alle einig zu sein, dass Fluorid EIGENTLICH ein Gift ist. Hersteller herkömmlicher Zahncremes stimmen aber darin überein, dass die in ihren Zahncremes vorkommende Konzentration von Fluorid nicht giftig ist, sondern Karies vorbeugt. Andere Quellen – insbesondere Kritiker herkömmlicher Kosmetikfirmen und Verfechter von Naturkosmetik – sprechen davon, dass bereits kleinste Mengen Fluorid schädlich sind, da sich diese im Körper nach und nach anreichern. Und diese Quellen sind sich einig, dass der Körper das zugeführte Fluorid nicht benötigt, um Karies vorzubeugen.

Wie entstehen eigentlich Karies und Zahnfleischprobleme? Naturgegeben ist die Bakterienflora im Mundraum ausgeglichen und es kann nicht zur Entstehung von Karies und Zahnfleischentzündungen kommen. Dadurch, dass wir Menschen uns sehr viel von Zucker ernähren (und wenn ich viel schreibe, meine ich noch nicht mal unbedingt viel …), geben wir pathogenen Bakterien die ideale Grundlage für die Vermehrung. Wenn diese Bakterien den Zucker verarbeiten, dann entsteht Säure. Und diese greift Zähne und auch Zahnfleisch an.

Was kann man nun tun, um den „bösen“ Bakterien Einhalt zu gebieten? Ganz einfach: die Zähne so pflegen, dass der Mundraum sich möglichst selbst helfen kann gesund zu bleiben. Was mache ich, um das zu erreichen bzw. was möchte ich in Zukunft noch machen?

– Zunächst gilt es schädliche Substanzen in Zahnpflegeprodukten zu meiden. Dazu zählen neben dem Fluorid auch Triclosan (tötet Bakterien, „böse“ wie „gute“), Natriumlaurylsulfat (trocknet den Mundraum aus und schafft damit beste Vorraussetzungen für Entzündungen), Abrasiva / Schleifmittel (erhöhen die Empfindlichkeit der Zähne), Parabene (möglicherweise krebserregend), Polyethylenglykole (machen Schleimhaut durchlässiger, aber leider nicht nur für „Gutes“) und Süßstoffe (werden einfach nicht benötigt).

– Seit einigen Tagen praktiziere ich das sogenannte Ölziehen. Dafür reinige ich morgens nach dem Aufstehen meine Zunge mit einem Zungenschaber. Anschließend ziehe ich für mind. 20 Minuten biologisches Sesamöl durch meinen Mundraum. Nachdem ich das Öl ausgespuckt habe, spüle ich den Mund gut aus und putze meine Zähne – ab jetzt mit Weleda Zahncreme.

– Am Abend putze ich meine Zähne und anschließend reinige ich meine Zahnzwischenräume mit Zahnseide. Da ich sehr enge Zahnzwischenräume habe, ist das eine kleine Herausforderung, aber inzwischen klappt das ganz gut. Wenn ich Zahnfleischentzündungen habe, spüle ich abends nach dem Zähneputzen noch zusätzlich meinen Mund mit einer Mundspülung.

– Um Bakterien, welche sich in der Zahnbürste eingenistet haben, beim nächsten Zähneputzen nicht wieder in den Mund zu befördern, möchte ich mir noch ein Grapefruitkernöl zulegen, um die Zahnbürste damit zu desinfizieren.

– Außerdem habe ich schon mehrfach gelesen, dass es viel bringt den Mundraum nach dem Essen mit einer Xylitlösung zu spülen.

Die letzten beiden Punkte habe ich bis jetzt noch nicht umgesetzt, aber ich habe geplant, das in nächster Zeit in meine Routine mit aufzunehmen.

Diese Produkte sind also Teil meiner Morgen- bzw. Abendzahnroutine:

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– Sesamöl von Alnatura

– Zungenreiniger

– Calendula Zahncreme von Weleda

– Zahnseide (im Moment von Perlodent)

– elektrische Zahnbürste

Als Zahnbürste nutze ich derzeit die Braun Oral-B Vitality Precision Clean. Das ist schon die zweite, da bei der ersten der Akku nach einem halben Jahr bereits so abgenutzt war, dass eine Ladung kaum noch für einmal Zähne putzen gereicht hat. Vor dieser Zahnbürste hatte ich eine Schallzahnbürste von Panasonic (EW1031). Nachdem diese nach etwa 3 Jahren nicht mehr funktionierte, fiel die Wahl auf die Rotationsbürste von Braun. Ausschlagggebend dafür war der Preis (ca. 16€) und das gute Testergebnis bei Stiftung Warentest. Ich muss allerdings sagen, dass ich mich das nächste Mal wieder für eine Schallzahnbürste entscheiden werde.

So viel also dazu. Ich werde euch informieren, wenn es Neues auf dem Gebiet gibt.

Bis zum nächsten Mal.

Eure lebensWERTvoll

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